So verwandelst du deinen inneren Kritiker in deinen besten Business-Berater Teil 2

Weiter geht es mit Teil 2, hier lernst du deinen inneren Kritiker noch besser kennen. Du hast "Innerer Kritiker Teil 1" noch nicht gelesen, dann klicke hier.

Im ersten Teil hast du gelernt,

  • deinen inneren Kritiker zu enttarnen,
  • ihm einen Namen zu geben,
  • seine Aussagen zu prüfen und
  • sie sogar so umzupolen, dass sie dich stärken statt kleinmachen.

Du weisst jetzt: Er ist kein Feind, sondern ein übervorsichtiger Anteil in dir.

Heute gehen wir tiefer.

Wir machen aus deinem Kritiker einen echten Sparringspartner, der dir sogar hilft, deine nächsten grossen Business-Schritte klarer zu sehen.

So wird dein innerer Kritiker zu deinem Business-Verbündeten

Teil 2: Heute schauen wir uns 6 weitere Strategien an, die dir helfen, wieder Kontrolle über deine innere Stimme zu bekommen.

8. Dein innerer Kritiker darf mitreden aber nicht entscheiden

Stelle dir einen grossen Business-Konferenztisch vor.

Lang. Oval. Platz für alle, die dabei sein möchten.

Hier sitzen schon verschiedene Anteile von dir:

deine kreative Seite, deine mutige Visionärin, deine strukturierte Planerin – und ja, auch dein innerer Kritiker.

Früher hat der Kritiker oft ganz selbstverständlich den Vorsitz übernommen.

Er hat das Meeting geleitet, die Agenda bestimmt und am Ende alle Entscheidungen getroffen.

Kein Wunder, dass du dich blockiert gefühlt hast.

Die Wahrheit ist: Er gehört zwar an den Tisch, aber er ist nur eine Stimme unter vielen.

Er darf Input geben, Bedenken äussern, Fragen stellen ... so wie ein Anwalt, der die möglichen Risiken aufzeigt.

Doch er ist nicht der CEO.

Lisa hat das erkannt, als sie ihre Preise neu kalkulieren wollte.

Ihr Kritiker war sofort da: «Das kannst du niemals verlangen. Damit vergraulst du alle.»

Früher hätte sie diesen Satz für bare Münze genommen und ihre Preise gesenkt.

Heute läuft es anders.

Sie hört zu, notiert die Bedenken und lässt dann auch die anderen Stimmen sprechen: ihre mutige Seite, ihre strategische Planerin, ihre Zukunfts-Lisa.

Das Ergebnis?

Sie trifft eine ausgewogene Entscheidung, bei der der Kritiker zwar berücksichtigt wird aber nicht das letzte Wort hat.

Genau das ist der Schlüssel:

Dein Kritiker darf anwesend sein. Er darf reden. Er wird gehört.

Die letztendliche Entscheidung triffst du. Punkt. 

9. Sprich mit ihm wie mit einem ängstlichen Kind

Du würdest mit einem verunsicherten Kind niemals streng oder hart diskutieren, oder?

Denn du wüsstest: Härte macht die Angst nur grösser. Wärme und Klarheit beruhigen.

Genauso ist es mit deinem inneren Kritiker.

Er gibt sich gerne erwachsen, dominant und besserwissend, doch in seinem weichen Kern ist er nichts anderes, als ein ängstlicher Anteil in dir.

«Wenn ich sie nur vor Fehlern bewahre, bleibt sie sicher.»

Lisa hat das erlebt, als sie ihren ersten Newsletter rausschicken wollte.

Sie hatte die Worte sorgfältig gewählt, doch kurz vor dem Klick auf «Senden» meldete sich Frau Dr. Zweifel:

«Das ist viel zu banal. Niemand will das lesen. Damit blamierst du dich doch nur.»

Früher hätte Lisa den Entwurf gelöscht oder zumindest 20x überarbeitet.

Heute bleibt sie ruhig und antwortet innerlich:

«Ich verstehe, dass du Angst hast. Ich weiss, du willst mich schützen. Es ist okay, wenn nicht jeder meinen Newsletter liebt. Die Richtigen werden ihn genau deshalb schätzen.»

Der Effekt?

Die Stimme wird leiser, fast wie ein Kind, das sich beruhigt, sobald es sich gesehen fühlt.

Lisa konnte auf Senden klicken.

Mit klopfendem Herzen und dem guten Gefühl von innerer Klarheit.

Das ist der Trick: Sprich mit deinem Kritiker nicht wie mit einem Gegner, sondern wie mit einem kreischenden Kind. Sanft, freundlich, bestimmt.

Frage dich:

  • Welche Angst steckt hinter dem, was er sagt?
  • Welche beruhigenden Worte würden einem Kind jetzt Sicherheit geben?
  • Kann ich diese Worte auch mir selbst schenken?

Du wirst merken: Härte gegen Härte führt zum inneren Machtkampf.

Doch wenn du deinen Kritiker liebevoll ansprichst, nimmt er sich automatisch zurück.

Weil er spürt: Du hast die Verantwortung längst übernommen.

10. Füttere ihn mit neuen Beweisen

Dein innerer Kritiker liebt es, alte Geschichten hervorzukramen.

  • Er erinnert dich an das eine Projekt, das du verkackt hast.
  • An die eine Person, die dich kritisiert hat.
  • An den einen Moment, in dem du unsicher warst.

Er ist wie ein Anwalt, der immer dieselben vergilbten Akten aus dem Keller zieht und sie dir als «unwiderlegbare Beweise» auf den Tisch knallt.

Das Problem: Du glaubst ihm, weil du nichts Neues dagegensetzt.

Genau das hat Lisa lange blockiert.

Immer, wenn sie ein neues Angebot veröffentlichen wollte, hörte sie Frau Dr. Zweifel sagen: «Weißt du noch, wie beim letzten Mal niemand gebucht hat? Das passiert dir wieder.»

Früher hätte Lisa geschluckt und aufgehört.

Heute hat sie ein Gegenmittel: ihr «Erfolgsarchiv».

Darin sammelt sie:

  • Feedbacks von zufriedenen Kundinnen (Danke Lisa, endlich bin ich dran geblieben und habe mich nicht mehr selbst gestoppt)
  • kleine und grosse Erfolge (3 Anmeldungen in 24 Stunden)
  • persönliche Meilensteine (ich habe meinen Preis ohne Zittern in der Stimme ausgesprochen)

Wenn Frau Dr. Zweifel also wieder alte Geschichten aufwärmt, nimmt Lisa ihr Erfolgsarchiv zur Hand.

Siehe da: Die neue Beweislage ist eindeutig.

Es hat schon geklappt.

Mehr als einmal.

Warum sollte es nicht wieder funktionieren?

Plötzlich wirkt der Kritiker nicht mehr wie ein unfehlbarer Richter, sondern wie ein schlecht informierter Praktikant.

Das kannst du auch:

  • Richte dir ein Notizbuch, ein Dokument oder einen Ordner ein.
  • Sammle alles, was beweist, dass du auf dem richtigen Weg bist.
  • Lies es durch, sobald die alte Platte wieder läuft.

Je mehr du deinen Kritiker mit frischen Beweisen fütterst, desto schwerer fällt es ihm, dich kleinzureden.

Irgendwann wird er anfangen, sich an deine neue Realität zu gewöhnen.

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11. Komm zurück in deinen Körper

Der innere Kritiker wohnt im Kopf.

Dort ist er laut, schnell, vermeintlich logisch und manchmal gnadenlos unehrlich.

Doch dein Körper kennt eine ganz andere Wahrheit.

Er ist langsamer, klarer, ehrlicher.

Er reagiert sofort, wenn du dir erlaubst, ihn einzuschalten.

Lisa hat das besonders deutlich gespürt, als sie ihr erstes Webinar vorbereitete.

Alles war fertig – Präsentation, Einladung, Technik.

Kurz bevor sie live gehen wollte, wurde die Stimme in ihrem Kopf so laut, dass ihr Herz raste und ihre Hände eiskalt wurden: «Das wird eine Katastrophe. Niemand will dir zuhören. Du wirst dich blamieren.»

Ihr Kopf spielte Horrorszenarien ab und sie fühlte sich wie gelähmt.

Doch statt aufzugeben, stand sie auf, öffnete das Fenster und atmete dreimal tief durch.

Dann schüttelte sie Arme und Beine aus, lief eine Runde barfuss durch die Wohnung und spürte, wie sie zurück in ihren Körper kam.

Das Ergebnis?

Der Kopf war immer noch da. Zum Glück 😉

Doch er hatte nicht mehr das letzte Wort.

Die Rückverbindung zum Körper gab ihr den Mut, sich einzuloggen und live zu gehen. Nervös, doch präsent und handlungsfähig.

Dein Körper ist dein sicherer Anker, wenn der Kritiker tobt.

Hier ein kleines Notfall-Kit für dich:

  • Atme bewusst drei tiefe Atemzüge – länger aus als ein.
  • Bewege dich – tanze, laufe, schüttle dich aus.
  • Spüre deine nackten Füsse auf dem Boden – das erdet sofort.
  • Berühre deinen Körper mit deinen Händen – nimm ihn wahr. Du kannst auch Schmetterlings-Tappen. Dafür nimmst du die Arme überkreuz vor die Brust und klopfst mit beiden Händen sanft auf deinen Brustbereich.
  • Schreibe dir eine Minute alles von der Seele, ohne nachzudenken. Es darf geschmiert sein.

Dein Kopf kann sehr überzeugend klingen.

Doch dein Körper weiss die Wahrheit.

Wenn du dorthin zurückkehrst, verliert dein Kritiker augenblicklich einen Teil seiner Macht.

12. Stelle dir vor, du bist deine beste Freundin

Schliesse mal kurz die Augen und stelle dir vor, du sitzt dir selbst gegenüber.

Dein anderes Ich schaut dich an und sagt leise: «Ich bin nicht gut genug. Niemand interessiert sich für mein Angebot. Ich sollte es besser lassen.»

Was würdest du ihr antworten?

Wahrscheinlich nicht: «Ja, stimmt, lass es bleiben.»

Sondern: «Hey, du bist grossartig. Du hast so viel zu geben. Mach weiter, die Richtigen werden dich sehen.»

Genau das ist die Übung: Sprich mit dir selbst so, wie du mit deiner besten Freundin sprechen würdest.

Lisa hat sich das angewöhnt.

Immer wenn Frau Dr. Zweifel laut wird, schreibt sie die Sätze auf und antwortet darauf so, als kämen sie von einer Freundin.

Plötzlich klingen ihre Antworten völlig anders.

  • Natürlich bist du gut genug.
  • Du bist ehrlich und echt und genau das zieht die passenden Menschen an.
  • Nicht jeder muss dein Angebot lieben. Aber die, die es brauchen, werden es sofort spüren.
  • Schau doch mal, wie viel du schon erreicht hast. Warum solltest du jetzt aufhören?

Der Effekt?

Lisa fühlt sich sofort liebevoller mit sich selbst verbunden. Die Härte der inneren Stimme verliert ihre Schärfe.

Dein Kritiker sagt Dinge zu dir, die du niemals zu einer Freundin sagen würdest.

Also drehe es um.

Frage dich:

  • Was würde ich meiner besten Freundin in dieser Situation raten?
  • Welche Worte würden sie wieder aufrichten?
  • Kann ich mir diese Worte jetzt selbst schenken?

Das klingt einfach (ist es auch) und gleichzeitig radikal transformierend.

Weil du lernst, dich mit derselben Wärme und Loyalität zu behandeln, die du ohnehin schon in dir hast.

Dein Kritiker mag laut sein.

Doch deine innere beste Freundin ist weise und sie ist es wert, gehört zu werden.

13. Nutze deinen inneren Kritiker als Wachstumsbarometer

Das Überraschende an deinem inneren Kritiker: Er meldet sich oft dann am lautesten, wenn du kurz davor bist, einen grossen Sprung zu machen.

  • Nicht, wenn du klein bleibst.
  • Nicht, wenn du dich versteckst.
  • Sondern genau dann, wenn du mutig etwas Neues wagst.

Lisa hat das am deutlichsten erlebt, als sie ihr erstes Gruppenprogramm starten wollte.

Wochenlang hatte sie daran gearbeitet. Sie war begeistert von ihrer Idee und gleichzeitig meldete sich Frau Dr. Zweifel so penetrant wie nie:

  • «Das wird niemand buchen.»
  • «Du kannst keine Gruppe leiten.»
  • «Das ist viel zu groß für dich.»

Früher hätte Lisa das als Stoppsignal verstanden.

Heute weiss sie: Je lauter der Kritiker, desto näher bin ich am nächsten Durchbruch.

Also interpretierte sie die Stimme neu.

Nicht als «Geh zurück», sondern als

«Achtung – hier beginnt Wachstum».

Sie ging live, stellte ihr Programm vor – und siehe da: Mehr Frauen meldeten sich an, als sie je gedacht hätte.

Genau das ist die Einladung.

Nutze deinen Kritiker als Barometer.

  • Wenn er leise ist, bleibst du wahrscheinlich in deiner Komfortzone.
  • Wenn er lauter wird, zeigt er dir, dass du gerade über eine Grenze gehst – und dass dort deine nächste Entwicklung wartet.

Stelle dir vor, dein Kritiker ist wie ein Alarm, der nicht «Gefahr!» ruft, sondern «Hier wird’s spannend».

Genau dort solltest du bleiben.

Frage dich also beim nächsten Mal:

  • Ist mein Kritiker so laut, weil ich etwas wirklich Wichtiges tue?
  • Zeigt er mir gerade, dass ich auf dem Weg ins Wachstum bin?
  • Kann ich den Mut haben, genau jetzt weiterzugehen?

Dein Kritiker wird immer da sein.

Wenn du ihn als Signal für deine Entwicklung nutzt, wird er von der Bremse zum Wegweiser.

Das hast du gelernt und so unterstützt dich dein innerer Kritiker als dein bester Business-Berater

Innerer Kritiker Teil 1

#1 Sage freundlich «Hallo» statt «Halt endlich die Klappe»
#2 Gib deinem inneren Kritiker einen Namen und mache ihn greifbar
#3 Schreibe mit – wortwörtlich
#4 Mache den Realitäts-Check
#5 Lass deine mutige Seite antworten
#6 Die magische Umformulierung
#7 Erkenne das Muster

Innerer Kritiker Teil 2

#8 Dein innerer Kritiker darf mitreden – aber nicht entscheiden
#9 Sprich mit ihm wie mit einem ängstlichen Kind
#10 Füttere ihn mit neuen Beweisen
#11 Komm zurück in deinen Körper
#12 Stelle dir vor, du wärst deine beste Freundin
#13 Nutze ihn als Wachstumsbarometer


Zum Schluss

Dein innerer Kritiker wird dich nie ganz verlassen – und das ist auch gut so.

Denn er erinnert dich daran, aufmerksam zu sein, klar zu prüfen und bewusst Entscheidungen zu treffen.

Aber: Er darf nicht länger das Steuer übernehmen.

Mit den 13 Tipps hast du jetzt Tools an der Hand, die dir zeigen:
  • Du kannst ihn hören, ohne ihm blind zu glauben.
  • Du kannst ihn ernst nehmen, ohne dich kleinmachen zu lassen.
  • Du kannst ihn als Signal nutzen, dass du gerade genau in die richtige Richtung wächst.

Stell dir vor, wie es wäre, wenn ...

  • deine innere Stimme dich nicht mehr blockiert, sondern kraftvoll begleitet.
  • sie dich nicht ausbremst, sondern dir zeigt, wo du mutig werden darfst.
  • sie nicht länger dein Kritiker, sondern dein Business-Berater ist.

Schritt für Schritt ist das möglich. Mit jeder bewussten Entscheidung, die du triffst.

Denn am Ende gilt:

Du bist die Chefin deines Business.
Du bist die Chefin deiner Gedanken.

Du triffst die Entscheidungen und genau das ist unendlich kraftvoll.


Mein Angebot für dich:

Wenn du merkst, dass dein innerer Kritiker dich immer wieder ausbremst und du dir wünschst, endlich mit Klarheit, Mut und Leichtigkeit dein Sidebusiness sichtbar zu machen, dann lass uns sprechen.

Im kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Situation, ich lese die Energie deines Business und du bekommst konkrete Impulse, wie du die nächsten Schritte gehst, ohne dich von deinem inneren Kritiker länger klein halten zu lassen.

Buche hier dein kostenlos Mut-Mach-Gespräch

Frage an dich:

Wann war dein innerer Kritiker zuletzt so richtig laut? Welchen der 13 Tipps willst du als Erstes ausprobieren, um ihm liebevoll die Grenzen zu zeigen?

tanjahug.de

Hugs, love & happiness
deine Tanja 
 

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