
Du scrollst durch Instagram.
Wieder mal.
Zwischen Job-Präsentation und einem Kundentermin.
Eine Hand am Wäschekorb.
Die Nudeln fürs Abendessen kochen über und irgendwo auf deiner Festplatte liegt dieses halbfertige Angebot, das du "eigentlich schon letzte Woche" fertig machen wolltest.
Andere posten täglich.
Sie wirbeln durch Reels, zeigen neue Produkte, als hätten sie heimlich 30 Stunden pro Tag.
Und du?
Du denkst: Wie machen die das bitte? Ich komme ja kaum zum Durchatmen.
Willkommen im ganz normalen Nebenberuflich-Business-Wahnsinn.
Natürlich ist dein Business wichtig.
Aber es darf nicht das nächste To-do sein, das dir die Luft abschnürt.
Vor allem nicht, wenn du schon tagsüber im Job alles gibst und deine Zeit am Abend in kleinen 20-Minuten-Häppchen serviert wird.
Die Frage ist also nicht:
Wie werde ich perfekt sichtbar?
Sondern:
Wie werde ich sichtbar – trotz wenig Zeit und vollem Alltag?
Genau darum geht’s in diesem Artikel.
Ich zeige dir, wie du als nebenberuflich selbstständige Frau online sichtbar wirst, ohne jeden Abend erschöpft aufs Sofa zu fallen oder am Wochenende nur noch Content zu produzieren.
Die 6 Schritte, um online sichtbar zu werden – auch mit wenig Zeit
Sichtbarkeit braucht nicht mehr Zeit.
Sondern mehr Klarheit.
Denn wenn du weisst, was du sagen willst, wofür du stehst und wie du dich zeigen willst, wird plötzlich vieles einfacher.
Du musst nicht auf sieben Plattformen gleichzeitig präsent sein.
Du brauchst auch keine Marketing-Maschine im Hintergrund.
Was du brauchst, ist ein klarer Fokus, der zu dir und deinem Leben passt.
Und den schauen wir uns jetzt an.
Finde deinen Platz – sichtbar sein beginnt nicht online, sondern in dir
Bevor du irgendetwas postest, brauchst du innere Klarheit.
Sichtbarkeit entsteht nicht durch Content, sondern durch deine Entscheidung, sichtbar zu sein.
- Wofür willst du stehen?
- Von welchem A zu welchem B führst du deine Kunden?
- Mit wem möchtest du zusammen arbeiten?
Wenn du das weisst, fühlt sich alles leichter an.
Du hörst auf, dich zu vergleichen.
Du hörst auf, jedem Trend hinterherzuhecheln und jedes Shiny Object mitzunehmen.
Sichtbarkeit beginnt in dir.
Erst dann sieht die Welt dich.
#energyfirststrategyfollows
#energyfirststrategyfollows was bedeutet das?
Du triffst Entscheidungen nicht aus Stress, FOMO oder weil etwas gerade wieder "der letzte geile Sch*" auf Social Media ist – sondern klar, bewusst und aus deiner Energie heraus.
Bevor du eine Plattform wählst, Content planst oder eine neue Idee umsetzt, schaust du zuerst: Was ist gerade los bei dir, was passt jetzt zu deinem Alltag? Wie viel Zeit und Kraft hast du wirklich? Was fühlt sich leicht an und was macht dich eng?
Erst wenn du innerlich klar bist, folgt die Strategie.
Nicht andersherum.
Energy first = Ich spüre in mich hinein.
Strategy follows = Dann wähle ich den nächsten passenden Schritt.
So entsteht ein Business, das zu deinem Leben passt, statt dich ständig zu überrollen und dein Nervensystem ständig in Alarmbereitschaft zu versetzen.
Wähle einen Long-Content-Kanal und einen Social-Media-Kanal
Wenn du nebenberuflich selbstständig bist, brauchst du kein "Ich bin überall"-Marketing.
Du brauchst ein System, das dich unterstützt – auch an Tagen, an denen dein Job dich komplett aufsaugt.
Deshalb besteht dein Sichtbarkeits-Fundament aus drei Teilen:
Ein Long-Content-Format — dein Zuhause im Internet
Das ist der Ort, an dem du tiefer gehst.
Wo du wirklich zeigen kannst, was du weisst und wie du denkst.
Zum Beispiel:
- ein Blog (wie dieser)
- ein Podcast
- ein YouTube-Kanal
Long Content arbeitet dauerhaft für dich.
Er ist suchbar, teilbar und baut Vertrauen auf — auch dann, wenn du gerade keine Zeit hast, etwas Neues zu posten.
Ein Social-Media-Kanal — dein Schaufenster nach aussen
Hier wirst du entdeckt.
Hier sehen Menschen dich im Alltag.
Hier entsteht Nähe.
Aber du brauchst genau einen Kanal, nicht fünf:
Instagram, LinkedIn, Facebook ... je nachdem, was sich für dich leicht anfühlt.
Einen Kanal zu führen bedeutet:
- weniger Stress
- weniger Vergleichen
- mehr Qualität
- mehr Präsenz
- mehr Wirkung
Newsletter — ist Pflicht, doch bitte leicht & machbar
Der Newsletter ist dein sicherster Ort.
Keine Algorithmen.
Keine Reichweiten-Schwankungen.
Nur du und deine Community.
Du musst keine Romane schreiben.
Ein kurzer, ehrlicher Impuls pro Woche oder pro Monat reicht völlig.
Ein Newsletter ist kein Extra.
Ein Newsletter ist dein Rückgrat.
Wenn du wissen möchtest, wie so ein Newsletter im Side-Business-Leben aussehen kann:
Hier findest du meinen Newsletter für Sidebusiness-Heldinnen.
Erstelle einen starken Inhalt pro Monat
Viele glauben, sie müssten ständig posten, jeden Tag sichtbar sein und am besten gleich noch drei Reels pro Woche raushauen.
Doch gerade im Sidebusiness ist das völlig unrealistisch.
Und vor allem: nicht nötig.
Was du wirklich brauchst, ist ein einziger hochwertiger Inhalt pro Monat.
Ein Inhalt, der zeigt, wie du denkst, wie du arbeitest und was du zu sagen hast.
Das kann sein:
- ein Blogartikel, der tiefer geht
- ein Podcast, in dem du Klartext redest
- ein YouTube-Video, das Wissen und Persönlichkeit verbindet
- ein ausführlicher Leitfaden oder ein Mini-Guide
- ein starker Carousel-Post oder ein ehrliches Reel mit Mehrwert
Wichtig ist nicht die Form.
Wichtig ist: Dieser Inhalt ist dein "Leuchtfeuer" für den Monat.
Denn daraus kannst du alles andere ableiten:
- 3–5 Posts
- 2–3 Reels oder Shorts
- Story-Snippets
- Newsletter-Impulse
- Mini-Textbausteine für später
So musst du nicht ständig neu denken.
Du nutzt deine Energie einmal fokussiert und recycelst clever.
Einmal tief arbeiten, den Rest des Monats entspannt sichtbar sein.
Das ist der smarteste, energieschonendste Weg für nebenberuflich Selbstständige.
Warum das funktioniert?
- Du bist konstanter, ohne mehr zu tun.
- Deine Inhalte sind klarer und hochwertiger.
- Du umgehst diese "Oh Gott, was poste ich heute?"-Spirale.
- Du wirkst ruhiger, souveräner und klarer auf deine Community.
Sichtbarkeit entsteht nicht durch Masse.
Sichtbarkeit entsteht durch Klarheit und Wiederholung.
Das liefert ein starker Inhalt pro Monat.
Nutze Tools, die dir Arbeit abnehmen
Wenn du nebenberuflich selbstständig bist, solltest du Tools nicht nach "Was gibt es alles?" auswählen, sondern nach einer ganz einfachen Frage:
Wobei brauche ich gerade wirklich Unterstützung?
Wie kann das, was ich hier tue, leichter gehen?
Viele stürzen sich in Tool-Welten, bevor sie überhaupt wissen, was sie damit tun wollen und stehen dann vor Systemen, die mehr Zeit & Geld fressen als sparen.
Darum gilt in deinem Sidebusiness:
Use Case first. Tool second.
Beispiele:
- Du brauchst einen Ort, an dem Menschen dich finden können?
→ Website & Domain, mehr nicht. Kein Technik-Marathon. - Du willst in Google sichtbar sein?
→ Google Search Console verbinden reicht fürs Erste. - Du willst regelmässig sichtbar werden, ohne ständig am Handy zu hängen?
→ Ein Planungstool wie Meta Business Suite, Later oder Buffer. - Du willst Ordnung statt Zettelwirtschaft?
→ Ein einziges Organisationstool wie Notion oder Trello. - Du möchtest Inhalte schön aufbereiten, ohne Grafikdesigner zu sein?
→ Canva. - Du willst deine Community unabhängig von Algorithmen aufbauen?
→ Newsletter-Tool deiner Wahl (z. B. MailerLite, ActiveCampaign).
Und das Wichtigste: Jedes Tool muss dir Zeit zurückgeben — nicht wegnehmen.
Frage dich bei jedem Tool:
- Wird mein Alltag dadurch leichter?
- Spart es mir wirklich Zeit, wenn ich es regelmässig nutze?
- Oder fühlt es sich nur "professionell" an, macht aber alles komplizierter?
Denn Tools sind Helfer.
Sie sind dafür da, dass dein Business fliesst, nicht stockt.
Sie sollen Luft schaffen, nicht noch mehr Druck aufbauen.
Weniger Tools.
Mehr Klarheit.
Mehr Fokus auf das, was dich wirklich sichtbar macht.
Verkaufen ist Einladen
Viele nebenberuflich Selbstständige haben ein angespanntes Verhältnis zum Verkaufen.
Sie denken sofort an Druck, Manipulation oder dieses unangenehme Gefühl von
"Ich muss jetzt irgendwem etwas andrehen."
Und im Kopf taucht schnell der Gedanke auf:
"Mit diesen schmierigen Typen möchte ich echt nix zu tun haben."
Doch echtes Verkaufen sieht ganz anders aus.
Es fühlt sich nicht schwer an.
Nicht pushig.
Nicht marktschreierisch.
Wir packen hier kein Megafon aus und brüllen den digitalen Marktplatz zusammen.
Sondern:
Ehrlich. Klar. Einladend.
Denn Verkaufen bedeutet im Kern nur eins:
Du zeigst, wie du helfen kannst und gibst Menschen die Möglichkeit, sich für dich zu entscheiden.
Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn du wenig Zeit hast, darf Verkaufen leicht sein.
Es braucht keine ausgefeilten Sales-Funnels, keine tagelangen Launches und keine komplizierten Strategien.
Was es braucht, ist:
- Klarheit darüber, was du anbietest
- Worte, die zeigen, wie du Probleme löst
- Beispiele aus deiner Arbeit
- Echtheit statt Perfektion
- Mut, über dein Angebot zu sprechen
Menschen buchen dich nicht, weil du laut verkaufst.
Sie buchen dich, weil du eine Lösung zu ihrem Problem hast.
Darum darfst du:
- dein Angebot in Posts integrieren
- in deiner Story erzählen, wie du arbeitest
- in deinem Newsletter über reale Kundensituationen sprechen
- regelmässig sagen, für wen dein Angebot perfekt ist
- erklären, was jemand davon hat, wenn er mit dir arbeitet
Verkaufen wird dann ganz leicht:
Du lädst ein.
Die richtige Person sagt Ja.
Der Rest darf in Ruhe weiterziehen.
Ein Sidebusiness braucht nicht viele Kunden.
Es braucht die richtigen.
Sichtbarkeit durch klare Routine und Kontinuität
Sichtbarkeit entsteht weder durch Perfektion, noch durch tägliches Posten.
Und auch nicht durch stundenlange Content-Sessions nach einem vollen Arbeitstag.
Sichtbarkeit entsteht durch Kontinuität – durch kleine Schritte, die du wirklich halten kannst, egal wie voll dein Kalender ist.
Genau hier scheitern dann die meisten.
Sie wollen zu viel auf einmal, verausgaben sich in kurzer Zeit und ziehen sich dann wochenlang zurück, weil nichts mehr geht.
Das ist kein Mangel an Motivation.
Das ist ein Zeichen dafür, dass der Plan nicht zum echten Leben passt.
Gerade im Sidebusiness sind deine Zeitfenster oft klein:
20 Minuten nach Abendessen und Küche aufräumen.
15 Minuten im Zug.
10 Minuten, bevor du ins Bett fällst.
Darauf darf deine Routine ausgelegt sein.
Eine Mini-Routine könnte so aussehen:
- 1 Content-Tag pro Monat
Dein "Power-Tag", an dem du deinen monatlichen Hauptinhalt erstellst. - 2 Sichtbarkeits-Slot pro Woche (15–20 Minuten)
– einen Post veröffentlichen
– ein Reel hochladen
– Kommentare beantworten
– mit deiner Community interagieren
Mehr braucht es nicht.
Warum das funktioniert:
- Du bleibst dran – ohne auszubrennen.
Du arbeitest mit deinem Rhythmus, nicht dagegen. - Deine Community sieht dich regelmässig.
Nicht täglich, aber verlässlich. - Du machst echte Fortschritte.
Diese kleinen Fortschritte sind Gold wert, weil sie zeigen, dass es ernst meinst und wirklich dran bleibst. - Dein Nervensystem bleibt entspannt.
Du weisst genau, was jede Woche zu tun ist und ersparst dir das FOMO-Marketing.
Das Prinzip ist simpel: Klein, machbar, wiederholbar.
Sichtbarkeit ist kein Sprint.
Sie ist ein Spaziergang.
Ein Schritt nach dem anderen.
In deinem Tempo und passend zu deinem Leben.
Je kleiner die Schritte, desto leichter bleibst du dran — und desto sichtbarer wirst du.
Wenn du merkst, dass du bereit bist für mehr Sichtbarkeit, aber nicht weisst, wo du anfangen sollst: Ich unterstütze dich gern.
In meinem Klarheits-Call für das Mentoring schauen wir gemeinsam
- wo du gerade stehst
- was dich blockiert
- welche Energie du wirklich hast
- welcher nächste Schritt für dich Sinn macht
- wie Sichtbarkeit für dein Sidebusiness leicht werden kann
Und jetzt du
Welcher der 6 Schritte fühlt sich für dich gerade am wichtigsten an und warum? Ich freue mich auf deine Gedanken dazu in den Kommentaren.

Hugs, love & happiness
deine Tanja
PS: Lust auf mehr Mut-Magie direkt in dein Postfach? Dann trage dich ein in meinen Newsletter für Sidebusiness-Heldinnen.

Wer schreibt hier?
Tanja Hug – Mentorin für Sidebusiness-Heldinnen, Content Marketing-Expertin mit Herz & Kopf und leidenschaftliche Feldleserin.
Ich unterstütze feinfühlige Frauen dabei, ihr Business neben dem Job sichtbar zu machen & Kundinnen zu gewinnen – mit Energie, Intuition und klarer Strategie.
